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Stundensatz berechnen für Freelancer

Wunscheinkommen allein sagt dir gar nichts. Trag deine Zahlen ein und sieh, welcher Stundensatz wirklich nötig ist — inklusive Urlaub, Krankheit, Betriebskosten und der Zeit, die du nie abrechnest.

Orientierungswert, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Der Rechner nutzt einen pauschalen Steuersatz und bildet deine persönliche Steuersituation bewusst vereinfacht ab.

Deine Zahlen

Alle Felder sind mit Startwerten vorbelegt. Ändere, was du kennst — der Rest bleibt eine grobe Annahme.

Was du verdienen willst

Was am Ende privat für dich übrig bleiben soll — nach Steuern, aber vor Vorsorge.

Kranken- und Pflegeversicherung, Altersvorsorge.

Software, Hardware, Büro, Versicherungen, Fahrtkosten, Steuerberater.

%

Grobe Vereinfachung auf den Gewinn. Die echte Einkommensteuer ist progressiv.

Deine Arbeitszeit
Tage

Werktage, die auf einen Feiertag fallen.

Tage

Freie Tage, die du dir nehmen willst.

Tage

Tage für Krankheit und Unvorhergesehenes.

h

An einem normalen Arbeitstag.

Realität & Sicherheit
%

Anteil deiner Arbeitszeit, der tatsächlich beim Kunden landet.

%

Aufschlag für schwache Monate, Ausfälle und Wachstum.

Alles rechnet live in deinem Browser. Deine Eingaben werden nicht gesendet, nicht gespeichert und nicht geloggt — es gibt keinen Absenden-Button, weil es nichts abzusenden gibt.

Dein nötiger Stundensatz

82,54 €

Stundensatz · netto, zzgl. USt

Tagessatz660,35 €

Stundensatz × Stunden pro Tag

Der Satz steht. Ob du ihn am Ende wirklich abrechnest, siehst du erst mit erfasster Zeit — Stunde für Stunde, Kunde für Kunde.

Zeit kostenlos erfassen

Free-Plan, dauerhaft kostenlos, keine Kreditkarte (bis 3 Kunden / 5 Projekte).

Zeit-Realität

So viele Stunden arbeitest du — und so wenige davon kannst du überhaupt abrechnen.

Fakturierbar

  • pro Jahr1.012,8 h
  • pro Monat84,4 h
  • pro Woche19,5 h

Gesamtarbeitszeit

1.688

h pro Jahr

211 Arbeitstage

Wohin eine abgerechnete Stunde fließt

Von jeder Stunde, die du in Rechnung stellst, bleibt am Ende nur ein Teil als privates Netto übrig. Der Rest deckt Steuern, Vorsorge, Betriebskosten und den Puffer.

Blockpro StundeAnteil
Privates Netto39,49 €48 %
Steuern (pauschal)20,73 €25 %
Vorsorge8,89 €11 %
Betriebskosten5,92 €7 %
Puffer7,50 €9 %

Was die abrechenbare Quote ausmacht

Derselbe Bedarf, unterschiedliche Quoten. Je weniger deiner Arbeitszeit beim Kunden landet, desto höher muss der Satz sein.

Abrechenbare QuoteNötiger Stundensatz
40 %123,82 €
50 %99,05 €
60 % · aktuell82,54 €
70 %70,75 €
80 %61,91 €

Wer seine abrechenbare Quote nicht kennt, kalkuliert im Blindflug. Und die Quote kennt man nur, wenn man die Zeit erfasst — bezahlt wie unbezahlt. Genau dafür ist smarthours gebaut.

Warum die meisten Freelancer ihren Stundensatz zu niedrig ansetzen

Der häufigste Fehler ist schnell erklärt: Man nimmt sein Wunscheinkommen und teilt es durch rund 2.000 Stunden — 50 Wochen mal 40 Stunden, ungefähr. Klingt sauber, ist aber falsch. Diese 2.000 Stunden gibt es als abrechenbare Zeit nämlich nicht.

Der Klassiker: Wunscheinkommen ÷ 2.000 Stunden

Die Rechnung unterstellt, dass du jede Arbeitsstunde des Jahres in Rechnung stellst und dass dein Umsatz gleich dein Einkommen ist. Beides stimmt nicht. Vom Umsatz gehen erst Steuern, Vorsorge und Betriebskosten ab, bevor überhaupt etwas privat übrig bleibt. Und von deinen Arbeitsstunden landet nur ein Teil auf einer Rechnung. Wer mit 2.000 Stunden kalkuliert, plant an der Realität vorbei und wundert sich am Jahresende, wo das Geld geblieben ist.

Urlaub, Krankheit und Feiertage arbeiten nicht mit

Ein Jahr hat rund 261 Werktage. Davon gehen Feiertage, Urlaub und kranke Tage ab — je nach Ansatz schnell 50 Tage oder mehr. Als Angestellter bekommst du diese Tage bezahlt, als Selbstständiger nicht. Wenn du an ihnen nicht arbeitest, aber trotzdem davon leben willst, müssen sie in den Stundensatz der übrigen Tage eingepreist sein. Genau das macht der Rechner oben: Er zieht die freien Tage ab und verteilt deinen Bedarf auf die Tage, an denen du wirklich arbeitest.

Die abrechenbare Quote — der Hebel, den kaum jemand kennt

Selbst an einem ganz normalen Arbeitstag rechnest du nicht acht Stunden ab. Ein Teil deiner Zeit geht für Dinge drauf, die kein Kunde bezahlt, die aber trotzdem sein müssen. Der Anteil, der am Ende tatsächlich auf einer Rechnung landet, ist deine abrechenbare Quote.

Unbezahlt dazu gehören zum Beispiel: Akquise und Angebote schreiben, Buchhaltung und Steuerkram, Weiterbildung, E-Mails und Abstimmung, Tooling und Technik — und schlicht Leerlauf zwischen zwei Aufträgen. Setzt du deine Quote zu optimistisch an, ist dein Stundensatz zu niedrig. Deshalb steht sie im Rechner als eigenes Feld und bekommt weiter unten eine eigene Tabelle: Sie ist der Wert mit dem größten Hebel und zugleich der, den die wenigsten kennen.

Betriebskosten und Vorsorge schlagen auf den Satz auf

Dein Stundensatz muss mehr tragen als dein privates Einkommen. Betriebskosten fallen an, ob du sie im Blick hast oder nicht: Software-Abos, Hardware, ein Büro oder Coworking, Versicherungen, Fahrtkosten, der Steuerberater. Diese Summe verteilt sich auf deine abrechenbaren Stunden und gehört obenauf.

Dasselbe gilt für die Vorsorge. Kranken- und Pflegeversicherung zahlst du als Selbstständige oder Selbstständiger in der Regel selbst, und für die Rente sorgt auch niemand außer dir. Diese Beträge sind kein Luxus, sondern Teil der Kalkulation. Im Rechner sind sie bewusst getrennt vom privaten Netto ausgewiesen, damit du siehst, wie viel Umsatz allein dafür nötig ist.

Stundensatz, Tagessatz oder Festpreis?

Der Stundensatz ist die Basis — daraus leitet sich alles andere ab. Der Tagessatz ist nichts anderes als der Stundensatz mal deine Stunden pro Tag; er ist bei größeren Projekten oft die üblichere Einheit. Ein Festpreis wiederum verpackt eine geschätzte Menge Stunden in eine feste Summe: Er verschiebt das Risiko der Schätzung zu dir, kann sich aber lohnen, wenn du schneller bist als gedacht.

Egal welche Form du wählst — die Grundlage bleibt ein ehrlich kalkulierter Stundensatz. Ohne ihn ist ein Festpreis nur geraten. Warum wir übrigens auf eine Einmalzahlung statt auf ein Abo setzen, steht in unserem Vergleich zu Abo-Rechnungstools.

Was dieser Rechner nicht leistet

Der Rechner gibt dir einen Orientierungswert, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Er ist bewusst einfach gehalten, und ein paar Dinge bildet er absichtlich nicht ab — die solltest du kennen, bevor du den Wert für bare Münze nimmst.

Der Steuersatz ist pauschal

Der Rechner rechnet mit einem einzigen, pauschalen Prozentsatz auf den Gewinn. Die tatsächliche Einkommensteuer ist progressiv: Sie steigt mit dem Einkommen und hängt von deiner persönlichen Situation ab. Außerdem sind Vorsorgeaufwendungen steuerlich teils absetzbar, was den echten Satz weiter verschiebt. All das bildet der Rechner nicht ab — für eine belastbare Zahl führt kein Weg an einer Steuerberatung vorbei.

Der Satz ist ein Nettosatz

Der berechnete Stundensatz ist netto, ohne Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer kommt on top auf deine Rechnung, ist aber ein durchlaufender Posten: Du ziehst sie beim Kunden ein und führst sie ans Finanzamt ab — dein Einkommen ist sie nicht. Ob und wie die Kleinunternehmerregelung für dich greift, ist ein eigenes Thema mit eigenen Voraussetzungen; hier geht es nur darum, dass es sie gibt.

Die Startwerte sind keine Marktdaten

Die vorbelegten Zahlen im Formular sind Startwerte, damit du sofort ein Ergebnis siehst — keine Durchschnitte, keine Empfehlung, keine Statistik über „den typischen Freelancer“. Ersetze sie durch deine eigenen Zahlen. Und die wichtigste davon, die abrechenbare Quote, kennst du nur, wenn du deine Zeit tatsächlich erfasst.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen Stundensatz als Freelancer?

Du gehst nicht vom Umsatz aus, sondern von dem, was übrig bleiben soll: dein gewünschtes Jahresnetto plus Vorsorge, hochgerechnet um die Steuern, plus deine Betriebskosten. Diese Zielsumme teilst du durch die Stunden, die du tatsächlich abrechnen kannst — nicht durch alle Arbeitsstunden. Genau das macht der Rechner oben Schritt für Schritt.

Warum reicht „Wunscheinkommen geteilt durch 2.000 Stunden“ nicht?

Weil beide Zahlen zu optimistisch sind. Dein Umsatz ist nicht dein Einkommen — Steuern, Vorsorge und Betriebskosten gehen vorher ab. Und du rechnest nie 2.000 Stunden ab, weil Urlaub, Krankheit, Feiertage und unbezahlte Arbeit wie Akquise und Buchhaltung einen großen Teil auffressen.

Was ist die abrechenbare Quote?

Der Anteil deiner Arbeitszeit, den du wirklich in Rechnung stellst. Der Rest geht für Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung, Abstimmung und Leerlauf drauf. Die Quote hat den größten Einfluss auf deinen nötigen Stundensatz — und die meisten schätzen sie zu hoch.

Wie rechne ich vom Stundensatz auf den Tagessatz?

Der Tagessatz ist einfach der Stundensatz mal deine Arbeitsstunden pro Tag. Bei acht Stunden ist es also das Achtfache. Der Rechner zeigt beide Werte direkt nebeneinander an.

Ist im berechneten Stundensatz die Umsatzsteuer enthalten?

Nein. Der Satz ist ein Nettosatz. Die Umsatzsteuer kommt auf der Rechnung obendrauf und ist ein durchlaufender Posten — du ziehst sie ein und führst sie ab, dein Einkommen ist sie nicht. Ob die Kleinunternehmerregelung für dich relevant ist, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.

Ersetzt der Rechner eine Steuerberatung?

Nein. Er liefert einen Orientierungswert und rechnet mit einem pauschalen Steuersatz. Die echte Einkommensteuer ist progressiv und hängt von deiner persönlichen Situation ab, und Vorsorge ist teils absetzbar. Für eine belastbare Kalkulation sprichst du mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.

Verlassen meine Eingaben den Browser?

Nein. Die gesamte Berechnung läuft lokal in deinem Browser. Es gibt keinen Absenden-Button, keinen Server-Aufruf und kein Logging deiner Zahlen. Wenn du auf „Ergebnis-Link kopieren“ klickst, stehen die Werte in der URL — teilen tust also nur du selbst, ganz bewusst.

Was kostet smarthours?

Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte, begrenzt auf bis zu 3 Kunden und 5 Projekte. Wer mehr braucht, wechselt für einmalig 119,99 € auf Pro — eine einmalige Zahlung, kein Abo.

Vom Rechenwert zur echten Zahl

Ein Rechner gibt dir einen Startwert. Was du tatsächlich abrechnest, entscheidet sich im Alltag — in den Stunden, die du erfasst, und in den Rechnungen, die daraus werden.

smarthours ist Zeiterfassung und revisionssichere Rechnungsstellung in einem. Free-Plan kostenlos, Pro einmalig 119,99 € statt Abo.

Dieser Rechner ist ein kostenloses Hilfsmittel zur groben Orientierung und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.